Preisträger 2019

Kategorie Schulen

Neue Mittelschule 27 - Bertha von Suttner

Foto: Denise Stinglmayr/Land OÖ

Projekt: Safe your life!

Die Schüler und Schülerinnen der NMS 27, Bertha von Suttnerschule Linz haben fächer- und klassenübergreifend mit Unterstützung der Lehrerkräfte das Thema „respektvoll & sicher im Netz“ auf verschiedenen Ebenen erarbeitet. Es wurde ein Rap geschrieben und vertont, Material von „Planet Wissen“ zum Thema Mobbing analysiert und bearbeitet. Der Film „Angriff im Netz“ wurde diskutiert und Lösungsvorschläge erarbeitet, welche das Verhalten der einzelnen Personen betreffen. Zur Visualisierung der Thematik wurden Werkstücke geschaffen. Eine der Schülerideen war die „Sorgenbox“, die man in der Klasse aufstellen kann, um sich anonym melden zu können. Das Buch „Cybermob – Mobbing im Internet“ von Susanne Clay haben die SchülerInnen im Deutschunterricht gelesen und als Buchtipp eingereicht. Der Inhalt wurde zusammengefasst. Die SchülerInnen haben die Rollen übernommen, sich in die Lage ausgewählter Protagonisten versetzt und versucht, Ratschläge zu geben. Weiteres wurde ein Informationsabend der Kriminalprävention der Polizei über die Gefahren im Netz für Eltern und SchülerInnen sowie ein Schul-Workshop der Institution SOS Menschenrechte organisiert.


NMS und PTS Rohrbach

Foto: Denise Stinglmayr/Land OÖ

Projekt: Sicherheit im Netz – unsere Tipps!

Im schulübergreifenden Projekt zwischen der PTS und der NMS Rohrbach beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen NMS und jene des Fachbereiches Informationstechnologie und Mediendesign der PTS mit dem Thema „Sicherheit im Netz“. Es entstand dabei ein Kurzfilm, in dem die Schülerinnen und Schüler Tipps zu diesem Bereich geben und drei Power-Point-Präsentationen zu den Themen „Sexting und Grooming“, „Fake News“ und „Cybermobbing“.


BG/BRG Bad Ischl

Foto: Denise Stinglmayr/Land OÖ

Gruppe WPG Medientechnik: Projekt Webseite SALAMANTEL
Acht SchülerInnen der Gruppe WPG Medientechnik des BG/BRG Bad Ischl – die das Fach das erste Jahr an der Schule besuchen und zuvor keine Erfahrung mit digitaler Bildbearbeitung, Stop-Motion, Videoschnitt, Webseiten, etc. hatten – erstellten die Webseite SALAMANTEL (https://salamantel2.wixsite.com/salamantel), welche Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene über Mobbing informiert. Die SchülerInnen haben sich intensiv mit den Themen Mythologien, Persönlichkeitsstrukturen (Merkmale, Therapieformen) und Cyber-Mobbing beschäftigt und auch einen Selbsttest zum Thema Mobbing erarbeitet.

Gruppe WPG Fotografie: Kinderschutz-Bettwäsche, Fotocollage und Arbeitsblätter 
Eine aufwändige Fotocollage mit Bildbearbeitung zu Werken der Kunst, in denen die SchülerInnen und Schüler der 7. Klassen des Gymnasiums Bad Ischl, Gruppe WPG Fotografie die Gefahren für Kinder und Jugendliche im Netz verarbeitet haben, eine selbst entworfene Kinderschutz-Bettwäsche, die selbst entworfen und sogar produziert wurde und umfangreiche Arbeitsblätter mit kunstgeschichtlichem Hintergrund zu Gefahren in digitalen Medien für die Sekundarstufe I (32 Seiten) und II (18 Seiten), für den Einsatz in verschiedenen Unterrichtsfächern sowie für die Verwendung in Workshops und in der psychologischen Betreuung, wurden für den Wettbewerb erstellt und eingereicht.


Europaschule Linz (Anerkennungspreis)

Foto: Denise Stinglmayr/Land OÖ

Projekt: Cybermobbing – Mut zu Respekt!

Die Kinder der Europaschule Linz überlegten in verschiedenen Arbeitsprozessen, was Cyber-Mobbing für sie bedeutet, wie sie es darstellen und darauf aufmerksam machen könnten. In einen Film zum Thema: „Cybermobbing – Mut zu Respekt!“ zeigen sie, wie verzweifelt und traurig jemand ist, der von Cybermobbing betroffen ist und das es Mut erfordert einzugreifen. Den Kindern war es ein Anliegen, den Film so multikulturell wie möglich zu gestalten, da die Europaschule eine recht „international“ besuchte Schule ist. Die Aufforderung „Mut zu Respekt“ haben die SchülerInnen am Ende des Videos in verschiedensten Sprachen gesprochen.

 

 

Kategorie Institutionen/Einzelpersonen

Fachhochschule OÖ

Foto: Denise Stinglmayr/Land OÖ

Projekt: #mino – Mobbing ist nicht okay
Sieben angehende SozialpädagogInnen der Fachhochschule Oberösterreich haben die Facebook-Seite „mino – mobbing ist nicht okay“ und den Hashtag #mino auf Instagram kreiert, um ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen und vor allem um Mobbingopfer der Zielgruppe Kinder und Jugendliche dort aufzufangen und ihnen Informationen und Handlungsstrategien zur Verfügung zu stellen. Die Facebook-Seite wird laufend mit aktuellen Infos überarbeitet und überwacht, damit keine unpassenden Postings erfolgen. #mino auf Instagram soll dafür verwendet werden, auf Mobbing aufmerksam zu machen. Auf Instagram gibt es viele Hashtags, diese werden unter Uploads gesetzt und steuern dadurch den Newsfeed. Weiters wurde ein 40-minütiges Interview mit dem Polizeibeamten Alexander Geyrhofer zum Thema Mobbing und Cybermobbing gedreht, welches umfangreich informiert und wertvolle Tipps für alle Zielgruppen enthält. Geplant ist ein weiteres Video, das von den Emotionen, welche durch Hass-Postings entstehen, handeln wird.


Jugendtreff Lichtenegg

Foto: Denise Stinglmayr/Land OÖ

Projekt: Vertraue nie fremden Personen im Netz!
Die Jugendlichen haben ein Video gedreht, in dem sie auf die Chancen aber auch auf Gefahren im Internet aufmerksam machen möchten, insbesondere wie gefährlich es ist, sich mit Internetbekanntschaften zu Treffen und persönliche Daten auszutauschen. Im Video handelt es sich um einen 15-jährigen Jungen, der im Internet einen Mann kennenlernt. Er erzählt vor dem ersten Treffen seinen Freunden davon, zeigt ihnen ein Foto des Mannes und erwähnt, dass er seiner Internetbekanntschaft auch seine Wohnadresse bekannt gegeben hat. Die Freunde schätzen das Alter des Mannes auf 40 bis 50 Jahre und werden misstrauisch, weil sie vermuten, es könnte sich um einen Pädophilen handeln. Sie begleiten den Jungen zur Sicherheit zum vereinbarten Treffen. Aus diesem Grund gibt sich die Internetbekanntschaft nicht erkenntlich und schreibt in einer Nachricht, dass er sich alleine treffen möchte. Der Junge sieht ein, dass es gefährlich und naiv war, seine Daten herzugeben und sich alleine mit dem fremden Mann treffen zu wollen.